Archive for the ‘Aktuelles’ Category

Eine Vision für die Zukunft unserer Erde:

Aktuell wie eh und je!

Allen Wesen dieser Erde ein friedvolles und lebensfrohes Weihnachtsfest!

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Das Herz hat Zeit

Das Herz hat Geduld

Und vor allem hat das Herz

Eine endlose Menge an Liebe!

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Wenn es eines der drei nicht hat

Kannst du sicher sein

Dass es nicht das Herz ist.

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Du kommst immer da an, wo das Herz hin will.

Es gibt keinen falschen Weg.

Jeder Weg ist richtig, egal welchen du gehst. Es mag vielleicht ein anderer sein als meiner, aber er ist genauso richtig.

IMG_0158-klDenn alle Wege sind von Gott und alle Wege führen zu Gott. Auch die dunkelsten. Und die auf den dunklen Wegen sind manchmal die Mutigsten. Denn es ist ganz klar, dass sie auf solch‘ dunklen Wegen die Liebe vergessen werden, und sie gehen den Weg trotzdem.

Die Liebe weiß das und steht immer geduldig neben ihnen. Es kann manchmal sehr lange dauern, bis sie die Liebe wieder wahrnehmen, doch das macht nichts, denn die Liebe ist zeitlos, grenzenlos und endlos.

Wer selbst einmal die Gelegenheit hatte, durch die Augen der Liebe in die Welt zu schauen, kann das nachvollziehen.

Die Liebe ist immer da, sie hat uns nie verlassen und wird uns nie verlassen.

IMG_0209-klDeshalb scheint auf dieser Erde trotz aller Widrigkeiten jeden Tag auf’s Neue die Sonne, deshalb sprießen jedes Jahr im Frühling neue Pflanzen und blühen wieder die Blumen. Deshalb vermehren sich immer weiter die Tiere und kommen jeden Tag neue Kinder auf diese Welt. Weil die Liebe, das Leben und Gott eins ist und niemals aufgibt.

Selbst in einem verwüsteten oder verseuchten Gebiet wird eines Tages wieder eine Pflanze sprießen.

Die Liebe hat alle Zeit der Welt!

Wer das in seinem Herzen spürt, ist unsterblich auf den grenzenlosen Reisen durch die Vergänglichkeit.

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Der innere Diktator

Die Figur des Diktators ist so alt wie die Menschheit: keiner will ihn, keiner identifiziert sich mit ihm, und doch inkarniert er immer wieder. Bis heute!

Es ist eine Sorte Mensch, die wir nicht kennen, nicht verstehen, und mit der wir nichts zu tun haben wollen. Jeder weiß Bescheid über die Greueltaten, die ein Diktator vollbringt, jeder kennt sie, niemand billigt sie, und doch geschehen sie ständig irgendwo auf dieser Welt: Folter, Unterdrückung, Gewalt, Verletzung der Menschenrechte.

IMG_0809 oD-klNiemand ist aus seiner eigenen Sicht ein Diktator, der ist immer weit weg in einem fernen Land und muss bekämpft werden.

Deutschland hatte auch mal einen, das ist noch gar nicht so lange her. Doch auch damit haben wir nichts zu tun: Damals haben wir nicht gelebt, das betrifft uns nicht. Und die, die gelebt haben, sagen, sie haben nichts gewusst, sie hatten keine Wahl, oder gar, es sei alles Lüge. Manche denken sogar, sie hätten etwas Gutes getan, weil man es ihnen damals so erklärt hat.

So sehen auch heutige Regierungen ihre Kriege, die sie anfangen: als etwas Gutes, als Rettung vor den Bösen, denn die Bösen sind immer die Anderen.

Alles kehrt wieder, weil wir nichts damit zu tun haben wollen.

Wenn die Außenwelt ein Spiegel der Innenwelt ist, gibt es auch einen inneren Diktator. Jeder könnte die Reinkarnation eines Diktators sein. Wie fühlt es sich an, sich das vorzustellen?

Ohne Wertung, ohne Urteil, einfach wahrnehmen. In den Schuhen des „Feindes“ ein Stück selber gehen?

„Ich bin ein Diktator.“ – „Ich bitte um Vergebung für meine Taten.“

Können wir glauben, dass selbst hier Vergebung möglich ist? Können wir einem Diktator vergeben? Können wir die Vergebung für den inneren Diktator annehmen, wenn sie uns von der göttlichen Gnade gewährt wird?

Vielleicht können dann die Diktatoren der Außenwelt ihre Aufgabe beenden, der Spiegel des verbannten inneren Diktators zu sein und die Welt kann Frieden finden?

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Ein Übergang zur neuen Zeit

Anhand langjähriger Beobachtung eigener spiritueller Prozesse in Verbindung mit anderen verfügbaren Informationen, wie z.B. Maya-Kalender und Inka-Medizinrad, hat sich für mich das Datum des 13.02.2013 als Nadelöhr, Wendepunkt, Übergangslinie, Spiegelpunkt der beiden Welten herauskristallisiert.
Natürlich ist ein solcher Übergang nicht punktgenau zu verstehen und es wird auch nicht schlagartig an diesem Tag alles anders. Trotzdem gibt es bei jeder Wende einen Punkt, an dem die Richtung wechselt, und in dieser Phase befinden wir uns bereits. Man könnte es vergleichen mit einer langezogenen Kurve. Und die Mitte der Kurve ist dann eben ein bestimmtes Datum.
Die Welt, die wir hinter uns lassen, ist die des Kämpfens, Konkurrierens, der Gewinner und Verlierer, der Zerstörung vieler Lebensbereiche. Die Welt, in die wir uns bewegen, ist die der Kooperation, Gemeinschaft, des Handelns aus dem Herzen, der Bewahrung der Schöpfung und allen Lebens im Einklang mit dem individuellen Weg jedes Einzelnen. Wir wandeln uns vom Opfer einer äußeren Welt, die uns vorgegeben wird, zum Mitschöpfer einer Welt, die aus unserem Herzen entsteht, in Verbundenheit mit allen Wesen.
Und daher ist es wichtig, dass wir ab sofort immer bewusster entscheiden, in welcher Art von Welt wir leben wollen, denn genau diese manifestiert sich beim Durchschreiten des „Nadelöhrs“. Der Begriff des Nadelöhrs ist bereits biblisch geprägt und steht für einen Übergang, durch den wir nur gelangen, wenn wir ohne „Balast“ sind. Ein bestimmtes Datum zu wählen, ist eher symbolisch zu verstehen, um einen Weg der konkreten Vorbereitung zu ermöglichen. Zu dieser Vorbereitung möchte ich einladen mit Hilfe des folgenden Bildes:

Ich nenne es die „13er-Uhr“, passend zum 13-Monde-Kalender, der uns mit den natürlichen Zyklen der Natur wieder verbindet.
Wir sind es gewohnt, einen Kreis in 12 Segmente zu unterteilen, dieser hier besteht aus 13 Abschnitten. Beim meditativen Betrachten dieses Kreises öffnet sich unserem Bewusstsein eine weitere Dimension. Das Datum in Spiegelschrift symbolisiert den Übergang, in der Mitte das „Nadelöhr“, das Herz, durch das alles hindurch gesandt und geprüft wird. Was dem Herzen nicht standhält, kann entweder losgelassen werden oder es wird uns zurückhalten, denn es passt nicht durch das Nadelöhr. Genauso können wir die kosmischen Kräfte des neuen Bewusstseins aus der „Spiegelwelt“ auf der linken Seite (Intuition) zur rechten Seite (Verstand, Materie) durch das „Herz“ leiten. Somit verankert sich die neue Dimension in der materiellen Welt. Physisch ist das möglich, indem wir mit der linken Hand die kosmische Energie aufnehmen, sie durch unser Herz in den rechten Arm und durch die rechte Hand in die Welt fließen lassen. Umgekehrt können wir das Hinderliche durch die rechte Hand aufnehmen, durch unser Herz transformieren und über die linke Hand in den Kosmos abgeben. Wenn wir uns vorstellen, dass genau das am 13.02.2013 kollektiv geschieht, dann schreiten wir durch dieses „Spiegeltor“ und lassen alles, was wir bewusst losgelassen haben, für immer hinter uns. Wenn wir uns das „Spiegel-Datum“ jetzt bereits bildlich einprägen, wird es mit der Zeit zum Automatismus, alle zu transformierenden Ereignisse in unserem Leben durch dieses „Herz“ zu schicken und somit aktiv die Welt in uns und um uns zu wandeln. Bis zum Tag der aktuellen Wende selbst haben wir dann bereits die neue Welt des Herzens aktiv und gemeinsam erschaffen.
Für mich ist es eine wunderbare, tägliche Übung, die von allen geistigen Helfern kraftvoll unterstützt wird. Und die Entwicklung erfüllt mich mit Freude, weil sie konkrete Veränderungen im Leben sichtbar macht. Auch Euch wünsche ich viel Freude auf der Reise zum und durch das Nadelöhr. Wer dazu noch Fragen hat, kann mich gerne kontaktieren.

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Copyright-Notiz zum Bild:
Bild-Copyright „Wisdom“ (Kreis-Motiv) mit herzlichem Dank an den Künstler:
http://www.janosh.com/en/work/artpage/12
(Individuals may download, reproduce and use the images and texts on this website for private purposes. For this, there is no approval needed. Reuse for commercial purposes is prohibited.)
Copyright „Spiegel-Datum“-Motiv: www.goldenwind.net. Kann ebenfalls zur privaten Nutzung weitergeleitet werden. Nicht zur kommerziellen Nutzung vorgesehen.
(Diesen Text bei Weiterleitungen bitte anfügen.)

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Manche mögen denken, dass Politik und Spiritualität zwei Bereiche sind, die sich nicht verbinden lassen. Oder Assoziationen mögen aufkommen zu dem traditionellen „Gottes-Staat“, den es in manchen Ländern gibt.  Also mag es besser sein, diese Bereiche getrennt zu halten?

Es kommt dabei natürlich in erster Linie darauf an, was man unter Spiritualität versteht:
Für mich bedeutet es auch „Einheit der Vielfalt“ und ein Bewusstsein für die Verbundenheit allen Lebens auf dieser Erde.

Das hat nicht unbedingt nur etwas mit Religion und/oder Kirche zu tun. Gelebte Spiritualität finde ich überall dort, wo Menschen mit offenem Herzen handeln, füreinander, miteinander, sowohl im Interesse des Einzelnen als auch der Gemeinschaft. Kein polarisiertes Denken im Sinne von „Entweder-Oder“, sondern ein Einbeziehen dessen, was da ist, erstmal unabhängig von einer Einteilung in „Gut“ oder „Schlecht“. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass sich viele Probleme ganz anders und oft auch leichter lösen, wenn man erst einmal innehält und alle Aspekte des Problems betrachtet. Auch die Aspekte der Gegenseite oder des Abgelehnten. Nichts ist grundsätzlich nur gut oder nur schlecht. Alles hat aus verschiedenen Perspektiven betrachtet, verschiedene Aspekte. Wenn man diese einbezieht, entsteht größere Bewusstheit der Situation und daraus auch die Möglichkeit tragfähigerer Entscheidungen.
Um allerdings dieses innere Betrachten zuzulassen, braucht man eine Verbundenheit mit dem eigenen Herzen und eine gewisse Gelassenheit, eine Situation erst einmal auf sich wirken zu lassen, bevor man reagiert.
Menschen, die dazu in der Lage sind, würde ich als spirituell bezeichnen, weil sie nicht nur mit dem Kopf, sondern auch mit dem Herzen und der Seele denken und sich in eine Sache hineinfühlen, also eine ganzheitlichere Sicht und vielleicht auch mehr Mitgefühl erlangen. Das hat nach meinem Verständnis auch Jesus gemeint, als er gesagt hat: „Liebet eure Feinde“. Wobei dies nicht bedeutet, unseren eigenen Standpunkt aufzugeben, wenn er uns stimmig erscheint.
Diese Art des Umgangs mit Problemen würde ich mir auch in der Politik wünschen und ich glaube, dass er möglich ist, wenn die Menschen dort mehr Aufmerksamkeit auf ihr Inneres lenken, bzw. auch mal „in den Schuhen“ des Gegners ein Stück gehen.

Die politischen Probleme unserer Zeit sind mit den althergebrachten Mitteln nicht mehr zu bewältigen. Sie scheinen sich von Jahr zu Jahr zu verschlimmern. Es braucht eine neue Sichtweise, einen neuen Blickwinkel. Eine Rück-Erinnerung an unsere Herzen,  unsere Menschlichkeit und an die Tatsache der Verbundenheit allen Lebens auf dieser Erde. Egal, welche Nationalität oder Hautfarbe wir haben, ob wir arm oder reich sind, links oder rechts stehen, jung oder alt sind,wir leben alle auf derselben Erde, unter derselben Sonne und atmen alle dieselbe Luft! Auch das ist eine Form von Globalisierung, – die Globalisierung der Menschlichkeit! Sie muss der wirtschaftlichen Globalisierung unabdingbar folgen, wenn wir unseren Lebensraum erhalten wollen.

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Zu Beginn möchte ich ein paar Eindrücke der aktuellen Medienlandschaft auflisten, die unsere Wirtschaftskrise hinterlässt, um dann einen Bogen zu Wegen zu finden, wie Menschen sich wieder auf das Wesentliche besinnen können, das das Leben ausmacht:

„Aufsicht für alle Banken:
Bereits zu Beginn des neuen Jahres will Barroso eine Aufsicht über alle Banken der Euro-Zone einrichten. «Wir brauchen eine Aufsicht für alle Banken, weil wir überall nach Risiken suchen müssen», sagte er nach Angaben internationaler Nachrichtenagenturen.
Als erster Schritt soll die Europäische Zentralbank (EZB) ab dem 1. Januar 2013 entscheiden können, die Verantwortung für jedes Institut zu übernehmen, insbesondere für die angeschlagenen Banken. Die Krise habe aber auch gezeigt, dass es Risiken für das
Finanzsystem nicht nur in den so genannten systemwichtigen Banken geben könne.
Sobald die Aufsicht etabliert ist, sollen erste Banken etwa aus Spanien direkt aus dem neuen Rettungsschirm ESM aufgefangen werden. So würden die verschuldeten Staaten nicht länger von ihren maroden Geldinstituten noch stärker in die Schuldenfalle gezogen. «Wir wollen den Teufelskreis aus Banken und Staaten brechen», sagte Barroso.

Barroso hat Griechenland in die Pflicht genommen und zugleich Mut gemacht. «Ich glaube fest, dass wir in diesem Herbst die Wende schaffen können», sagte er unter tosendem Beifall des EU-Parlaments. Wenn Athen «alle Zweifel an seinem Reformwillen ausmerzt, und wenn alle anderen Länder Zweifel an der Entschlossenheit ausmerzen, Griechenland in der Eurozone zu halten, können wir es schaffen», sagte Barroso.
Die Schuldeninspekteure der internationalen Geldgeber prüfen derzeit in Athen, ob die Regierung ihre Sparauflagen glaubwürdig umsetzt.“
Quelle: http://bazonline.ch/ausland/europa/EUGipfel-sind-keine-Boxkaempfe/story/15140289

Wie die Sparauflagen aussehen, ahnt man hier:

„Unmittelbar nach Beginn des Schuljahres in Griechenland sind am Mittwoch die Volksschullehrer in einen eintägigen Streik getreten. Sie protestieren damit gegen weitere Gehaltskürzungen als Folge des Sparpakets. Auch die Gymnasiallehrer schlossen sich dem Protest mit einer dreistündigen Arbeitsniederlegung an. In den Universitäten streikten die Professoren. Die für September geplanten Examen fanden nicht statt. Die Löhne dieser Beschäftigten sollen im Durchschnitt um 15 Prozent gekürzt werden, berichtete das Staatsradio (NET) unter Berufung auf die Gewerkschaften.“
Quelle: http://www.focus.de/finanzen/news/wirtschaftsticker/konjunktur-streiks-in-griechenland-verstaerken-sich_aid_817875.html

Und wie versucht wird, die Bevölkerung der einzelnen Staaten gegeneinander auszuspielen, lässt sich hier ablesen:

Ein Kommentar: „Nicht mehr lange ihr Griechen, dann habt ihr direkten Zugriff auf das Volksvermögen der Deutschen. Heute wird der ESM durchgewunken vom Bundesverfassungsgericht und Ihr Sonnenanbeter erhaltet weiter massenweise Steuermilliarden aus Deutschland. Reicht doch, wenn der deutsche Bürger ausblutet, nicht wahr.“
Quelle: http://www.focus.de/finanzen/news/wirtschaftsticker/konjunktur-streiks-in-griechenland-verstaerken-sich_aid_817875.html

Doch nicht nur in Griechenland zeigen sich die Auswirkungen der „Sparprogramme“, die eine Umverteilung von unten nach oben bewirken:

Massenproteste-in-Spanien-und-Portugal: http://derstandard.at/1347492655120/Massenproteste-in-Spanien-und-Portugal

Nach Urabstimmung am Mittwoch droht „Ärztestreik“: http://www.schwaebische-post.de/631545/

Streik bei Lufthansa-Besatzung: http://www.salzburg.com/nachrichten/welt/wirtschaft/sn/artikel/streik-bei-lufthansa-besatzung-26385/

Streik im Kreuzfahrthafen: http://algarve-reisen-news.blogspot.de/2012/09/portimao-streik-im-kreuzfahrthafen.html

Streiks im öffentlichen Sektor: http://wochenblatt.cc/nachrichten/streiks-im-offentlichen-sektor/12495/

LehrerInnenstreik in den USA – 400.000 SchülerInnen ausgesperrt: http://www.taz.de/LehrerInnenstreik-in-den-USA/!101468/

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Und wo sind jetzt die „Bösen“, die das alles zu verantworten haben?

„Haben Sie schon einmal persönlich mit Nestlé-Chef Peter Brabeck über die Problematik gesprochen? Nein. Er ist, wie ich gehört habe, ein kluger, kultivierter Mensch. Es hätte aber keinen Sinn mit ihm zu sprechen und Vorschläge zu machen. Es geht um strukturelle Gewalt. Wenn es dem Nestlé-Präsidenten nicht jedes Jahr gelingt den Aktienkurs zu steigern, ist er weg. Selbst wenn Brabeck etwas machen wollte, könnte er nicht. Das ist im Kapitalismus einfach so.“
Quelle: http://www.20min.ch/finance/news/story/-Die-Konzerne-richten-ueber-Leben-und-Tod–24976950

Ich wage mal, zu behaupten, die „Bösen“ an sich gibt es nicht. Zumindest nicht als einzelne Menschen. Der Mechanismus einer Aktiengesellschaft (AG) ist so ausgelegt, dass sie immer höhere Gewinne erwirtschaften muss, egal wie.  Alle, die mit dieser Aufgabe betraut sind, eine AG zu führen, stehen permanent unter Druck. Sie haben keinen Freiraum, sinnvolle Entscheidungen zu treffen, weil von ihnen erwartet wird, die Rendite zu steigern. Natürlich entschuldigt das nichts, ich möchte nur das Bewusstsein wecken, dass wir alle letztlich „Sklaven“ dieses Mechanismus sind, sogar die „Reichen“. Nur kämpfen und strampeln wir jeweils mit unterschiedlichen Mitteln.
Wenn diese Erkenntnis erwacht, wird es vielleicht möglich sein, gemeinsam neue Wege zu gehen, die dem lebenswerten Leben aller Menschen und der Erde dienen. Es ist zu leicht, sich vom Kampf und der Suche nach Feindbildern hinreißen zu lassen, die aber immer wieder zu ähnlichen Szenarien führen, die wir bereits aus der Geschichte kennen und die sich nicht wiederholen sollten.

Als Beispiel, wie Menschen unter Menschen miteinander reden können, auch aus unterschiedlichen Kulturen, und selbst dann, wenn sie von den Medien als „Feinde“ deklariert werden, füge ich einen Bericht an, den ein Freund aus Deutschland über eine Reise durch Griechenland im Sommer 2012 verfasst hat:

Heute, Anfang September 2012, bin ich von einer vierwöchigen Reise zurück gekehrt, die mich zweieinhalb Wochen durch Griechenland geführt hat. Beim Durchlesen meiner Mails fiel mir die Frage einer Freundin auf: „Wie geht es den Menschen dort wirklich? Mögen sie die Deutschen noch als Besucher? Eine gute Gelegenheit, Fakten vor Ort mit dem Medien-Hype zu vergleichen… “
Bei Igoumenitsa, im Nordosten Griechenlands bin ich auf dem Landweg eingereist. Mein Weg führte mich an der Küste entlang zum Peloponnes, den ich einmal umrundet habe. Weiter ging es nach Athen, ein Stück der Küste entlang und einmal quer durchs Land
zurück nach Iguomenitsa, wo ich mit der Fähre nach Italien weiterreiste.
Ich habe einige Tage an verschiedenen Stränden verbracht und mir viele Ausgrabungen angesehen. Ich war in Tavernen zu Gast und in den Klöstern von Meteora. Damit will ich sagen, dass ich weite Teile des Landes bereist und hinter verschiedene Kulissen geblickt habe. Dabei habe ich mich mit vielen Griechen unterhalten. Viele waren schon in Deutschland, die meisten sprechen Deutsch oder Englisch. Alle sind mir freundlich begegnet. Ohne Ausnahme ist mir niemand begegnet, der ein schlechtes Wort über Deutschland oder  die Deutschen geäußert hat.
In einer Unterhaltung sagte mir mein Gegenüber, während wir ein Gespräch über „die Krise“ führten, dass die Griechen wohl Angela Merkel nicht mögen und man das Thema besser nicht anspricht. Auf Nachfrage sagte er mir noch, dass sie, die Griechen, ihren
Präsidenten, der erst im zweiten Wahlgang bestätigt wurde, auch nicht leiden können.
Wenn eine Antipathie vorhanden ist, das ist mein deutlicher Eindruck, dann ist sie gegen die Politik und einzelne Politiker gerichtet.
Wenn sich die Gelegenheit bietet, ist Griechenland ein Land, das ich gerne wieder bereise. Auf dem Peloponnes waren einige Campingplätze geschlossen, weil diese weniger nachgefragt wurden. Und mit weit über 20% Arbeitslosen nach heutiger Sichtweise, ist es mit der Wirtschaft nicht so blühend wie bei uns. Doch das tut offensichtlich der Freundlichkeit und Lebensfreude keinen Abbruch.
Wenn die Medien bei uns etwas anderes berichten, haben sie entweder mit anderen Menschen gesprochen, als ich oder sie haben von den selben Menschen andere Antworten bekommen.
Ich hoffe mit den paar Zeilen etwas positives zum Verhältnis zwischen Deutschen und Griechen beitragen zu können.
(von C. Stock)

Mit diesen Ausführungen und einem herzlichen Dank an den Autor des Reiseberichts möchte ich an das Bewusstsein der Bewohner Europas appellieren, dass wir alle Menschen sind: Jeder von uns hat ein Herz, einen Verstand, vielleicht eine Familie und Kinder, auf jeden Fall ein Privatleben zu organisieren. Ob wir arm sind oder reich, egal in welchem europäischen Land wir wohnen, es ist unsere gemeinsame Erde, die uns trägt, unsere gemeinsame Sonne, die uns wärmt und jeder von uns wird Tränen vergießen, wenn er etwas sehr Wertvolles verliert. Auch wenn dieses Wertvolle für den Einzelnen unterschiedlich sein mag. Wenn wir uns daran erinnern, innehalten, und mit dem Kämpfen und Rennen aufhören, dann finden wir einen Ausweg aus der „Krise“, gemeinsam, – aus unseren Herzen, und mit unserer Menschlichkeit.

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Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiss, wie Wolken schmecken,
der wird im Mondschein ungestört
von Furcht
die Nacht entdecken.

Der wird zur Pflanze, wenn er will,
zum Tier, zum Narr, zum Weisen,
und kann in einer Stunde
durchs ganze Weltall reisen.

Er weiss, dass er nichts weiss,
wie alle andern auch nichts wissen,
nur weiss er was die anderen
und er noch lernen müssen.

Wer in sich fremde Ufer spürt,
und Mut hat sich zu recken,
der wird allmählich ungestört,
von Furcht sich selbst entdecken.

Abwärts zu den Gipfeln
seiner selbst blickt er hinauf,
den Kampf mit seiner Unterwelt,
nimmt er gelassen auf.

Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiss wie Wolken schmecken,
der wird im Mondschein ungestört
von Furcht, die Nacht entdecken.

Der mit sich selbst in Frieden lebt,
der wird genauso sterben,
und ist selbst dann lebendiger,
als alle seine Erben.

(Text von Carlo Karges, 1973)

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