Archive for the ‘Meditation’ Category

Ein Übergang zur neuen Zeit

Anhand langjähriger Beobachtung eigener spiritueller Prozesse in Verbindung mit anderen verfügbaren Informationen, wie z.B. Maya-Kalender und Inka-Medizinrad, hat sich für mich das Datum des 13.02.2013 als Nadelöhr, Wendepunkt, Übergangslinie, Spiegelpunkt der beiden Welten herauskristallisiert.
Natürlich ist ein solcher Übergang nicht punktgenau zu verstehen und es wird auch nicht schlagartig an diesem Tag alles anders. Trotzdem gibt es bei jeder Wende einen Punkt, an dem die Richtung wechselt, und in dieser Phase befinden wir uns bereits. Man könnte es vergleichen mit einer langezogenen Kurve. Und die Mitte der Kurve ist dann eben ein bestimmtes Datum.
Die Welt, die wir hinter uns lassen, ist die des Kämpfens, Konkurrierens, der Gewinner und Verlierer, der Zerstörung vieler Lebensbereiche. Die Welt, in die wir uns bewegen, ist die der Kooperation, Gemeinschaft, des Handelns aus dem Herzen, der Bewahrung der Schöpfung und allen Lebens im Einklang mit dem individuellen Weg jedes Einzelnen. Wir wandeln uns vom Opfer einer äußeren Welt, die uns vorgegeben wird, zum Mitschöpfer einer Welt, die aus unserem Herzen entsteht, in Verbundenheit mit allen Wesen.
Und daher ist es wichtig, dass wir ab sofort immer bewusster entscheiden, in welcher Art von Welt wir leben wollen, denn genau diese manifestiert sich beim Durchschreiten des „Nadelöhrs“. Der Begriff des Nadelöhrs ist bereits biblisch geprägt und steht für einen Übergang, durch den wir nur gelangen, wenn wir ohne „Balast“ sind. Ein bestimmtes Datum zu wählen, ist eher symbolisch zu verstehen, um einen Weg der konkreten Vorbereitung zu ermöglichen. Zu dieser Vorbereitung möchte ich einladen mit Hilfe des folgenden Bildes:

Ich nenne es die „13er-Uhr“, passend zum 13-Monde-Kalender, der uns mit den natürlichen Zyklen der Natur wieder verbindet.
Wir sind es gewohnt, einen Kreis in 12 Segmente zu unterteilen, dieser hier besteht aus 13 Abschnitten. Beim meditativen Betrachten dieses Kreises öffnet sich unserem Bewusstsein eine weitere Dimension. Das Datum in Spiegelschrift symbolisiert den Übergang, in der Mitte das „Nadelöhr“, das Herz, durch das alles hindurch gesandt und geprüft wird. Was dem Herzen nicht standhält, kann entweder losgelassen werden oder es wird uns zurückhalten, denn es passt nicht durch das Nadelöhr. Genauso können wir die kosmischen Kräfte des neuen Bewusstseins aus der „Spiegelwelt“ auf der linken Seite (Intuition) zur rechten Seite (Verstand, Materie) durch das „Herz“ leiten. Somit verankert sich die neue Dimension in der materiellen Welt. Physisch ist das möglich, indem wir mit der linken Hand die kosmische Energie aufnehmen, sie durch unser Herz in den rechten Arm und durch die rechte Hand in die Welt fließen lassen. Umgekehrt können wir das Hinderliche durch die rechte Hand aufnehmen, durch unser Herz transformieren und über die linke Hand in den Kosmos abgeben. Wenn wir uns vorstellen, dass genau das am 13.02.2013 kollektiv geschieht, dann schreiten wir durch dieses „Spiegeltor“ und lassen alles, was wir bewusst losgelassen haben, für immer hinter uns. Wenn wir uns das „Spiegel-Datum“ jetzt bereits bildlich einprägen, wird es mit der Zeit zum Automatismus, alle zu transformierenden Ereignisse in unserem Leben durch dieses „Herz“ zu schicken und somit aktiv die Welt in uns und um uns zu wandeln. Bis zum Tag der aktuellen Wende selbst haben wir dann bereits die neue Welt des Herzens aktiv und gemeinsam erschaffen.
Für mich ist es eine wunderbare, tägliche Übung, die von allen geistigen Helfern kraftvoll unterstützt wird. Und die Entwicklung erfüllt mich mit Freude, weil sie konkrete Veränderungen im Leben sichtbar macht. Auch Euch wünsche ich viel Freude auf der Reise zum und durch das Nadelöhr. Wer dazu noch Fragen hat, kann mich gerne kontaktieren.

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Copyright-Notiz zum Bild:
Bild-Copyright „Wisdom“ (Kreis-Motiv) mit herzlichem Dank an den Künstler:
http://www.janosh.com/en/work/artpage/12
(Individuals may download, reproduce and use the images and texts on this website for private purposes. For this, there is no approval needed. Reuse for commercial purposes is prohibited.)
Copyright „Spiegel-Datum“-Motiv: www.goldenwind.net. Kann ebenfalls zur privaten Nutzung weitergeleitet werden. Nicht zur kommerziellen Nutzung vorgesehen.
(Diesen Text bei Weiterleitungen bitte anfügen.)

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Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiss, wie Wolken schmecken,
der wird im Mondschein ungestört
von Furcht
die Nacht entdecken.

Der wird zur Pflanze, wenn er will,
zum Tier, zum Narr, zum Weisen,
und kann in einer Stunde
durchs ganze Weltall reisen.

Er weiss, dass er nichts weiss,
wie alle andern auch nichts wissen,
nur weiss er was die anderen
und er noch lernen müssen.

Wer in sich fremde Ufer spürt,
und Mut hat sich zu recken,
der wird allmählich ungestört,
von Furcht sich selbst entdecken.

Abwärts zu den Gipfeln
seiner selbst blickt er hinauf,
den Kampf mit seiner Unterwelt,
nimmt er gelassen auf.

Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiss wie Wolken schmecken,
der wird im Mondschein ungestört
von Furcht, die Nacht entdecken.

Der mit sich selbst in Frieden lebt,
der wird genauso sterben,
und ist selbst dann lebendiger,
als alle seine Erben.

(Text von Carlo Karges, 1973)

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von Antoine De Saint-Exupéry
(Die Stadt in der Wüste, 1956, 2009 Karl Rauch Verlag, Düsseldorf)

Ich bitte nicht um Wunder und Visionen,
Herr, sondern um die Kraft für den Alltag.
Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.

Du weißt, wie sehr wir der Freundschaft bedürfen.
Gib, dass ich diesem schönsten, schwierigsten,
riskantesten und zartesten Geschenk des Lebens gewachsen bin.

Verleihe mir die nötige Phantasie,
im rechten Augenblick ein Päckchen Güte,
mit oder ohne Worte, an der richtigen Stelle abzugeben.

Bewahre mich vor der Angst, ich könnte das Leben versäumen.
Gib mir nicht, was ich mir wünsche, sondern was ich brauche.
Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte!

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Dieser Text hat mir das Gefühl gegeben, genau das auszudrücken, wessen der Mensch in aktuellen Zeiten bedarf.
Seit Jahren schnallen wir die Gürtel enger und dehnen die Kalender bis ans absolute Limit. Wir arbeiten mehr für weniger Geld. Oder für gar keines? Es ist die Blütezeit des „Ehrenamts“. Wieviel Ehre und Würde ist dem Menschen noch geblieben?

Wann halten wir inne in unserem Überschall-Turbo-Express im Wettlauf mit …  –  ja, womit eigentlich? Haben wir noch Zeit für die Liebe? Raum für die Dankbarkeit? Ein Auge für Schönes und Sinnliches? Momente zum freien Atmen?

Danke an Antoine De Saint-Exupéry für diese Erinnerung an Wesentliches.

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Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko nimmt zunehmend unkontrollierbare Ausmaße an. Durch Sperrungen und Restriktionen im Gebiet vor Ort fehlen klare Informationen, während diverse Wissenschaftler sich in Spekulationen über Szenarien apokalyptischen Ausmaßes ergehen, die durch Ausbreitung des Öls über den Golfstrom verursacht werden könnten.
Da wir uns mittlerweile in einem Zeitalter befinden, wo immer deutlicher wird, dass unsere Gedanken unsere Realität bestimmen oder gar erschaffen, ist es fraglich, was solche apokalyptischen Szenarien bewirken können. Aus der Bewusstseinsforschung wird auch immer deutlicher, dass jenes Szenario, welches am stärksten von den meisten Menschen „vorausgesehen“ wird, am Ende möglicherweise auch eintrifft. Oft völlig entgegen jeglicher vorher gemachten „Prognosen“ renomierter Wissenschaftler.

Es ist klar, dass die Situation am Golf von Mexiko sich nicht in Luft auflösen wird, und dass sie uns sicherlich noch über Jahre beschäftigen wird. Doch noch haben wir die Wahl, in welcher Weise dies geschieht. Auch in Anbetracht der bevorstehenden Hurrican-Saison bieten sich hier diverse Optionen dessen, was letztlich geschehen wird. Deshalb hier das Angebot eines weiteren möglichen Szenarios, das ebenfalls und möglicherweise im Gegensatz zu den gängigen visualisiert werden kann. Jeder Mensch, egal wo er sich körperlich befindet, kann sich in meditativer Form daran beteiligen:

Wir visualisieren einen großen geschlossenen Kreis entlang der gesamten Küste rund um den Golf von Mexiko. Auch über die Straße von Yucatan und die Florida-Straße hinweg, so dass ein energetisch geschlossenes Becken über Yucatan, Kuba und Florida entsteht. Jeder von uns ist ein Teil dieses Kreises. Man kann sich diesen als Menschenkette vorstellen, in der sich alle an den Händen halten, oder als Kreis von Lichtfunken, die sich verbinden, je nach eigener Visualisierungs-Möglichkeit. Zur  Erleichterung der bildlichen Vorstellung nehme man sich eine Karte des betreffenden Gebietes zur Hilfe, (siehe Bild) und suche sich einen Punkt aus, an dem man stehen könnte in einem Kreis von vielen anderen Menschen. Wenn dieses geistige Bild in der Vorstellung stabil ist fahre man folgendermaßen fort (kann auch laut gesprochen werden):

Wir bitten alle Meereslebewesen, dieses Becken in unserem Kreis über die noch offenen Wasserstraßen zu verlassen und sehen vor unserem geistigen Auge, wie sie hinausströmen in den Atlantik und die Karibik, um neue Lebensräume zu entdecken. All dies geschieht in Harmonie mit den Kreisläufen des Lebens auf der Erde.

(Pause)

Wir sehen, wie sich innerhalb unseres Kreises ein sanfter Wirbel im Wasser aufbaut, der dafür sorgt, dass alle im Wasser befindlichen Schadstoffe sich in seinem Zentrum sammeln, und so von den Küsten abgezogen werden. Dies kann nur geschehen, wenn es im Einklang mit allen Bewusstseins- und Lernerfahrungen der Beteiligten ist, die in diesem Zusammenhang notwendig waren. Sollten diese Erfahrungen noch nicht abgeschlossen sein, werden die Küsten solange weiter von Schadstoffen belagert sein, bis dies geschehen ist.

(Pause)

Wir beobachten, wie die Küsten von Yucatan, Kuba und Florida sich verbinden und ein geschlossenes Becken erschaffen, an dem der Golfstrom vorbeifließt. Somit ist die gesamte Katastrophe gebietsmäßig begrenzt, um den restlichen Ozean zu schützen. Sie wird aber aus diesem Gebiet heraus die gesamte Menschheit solange beschäftigen, wie es notwendig ist, um ein neues Umwelt-Bewusstsein und ein Leben in Harmonie mit den Kräften der Natur zu entwickeln.
Wir danken allen beteiligten Naturkräften und unserer Mutter Erde für ihre Lehre und Hilfe. Wir bitten um Vergebung.

(In stiller Meditation noch etwas verweilen.)

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Weihnachtszeit

Irgendwo auf dieser Erde …

… fällt Schnee auf einen stillen Wald
… hasten Menschen durch Einkaufstrassen
… leuchtet über der Krippe ein Stern
… werden Weihnachtsgänse geschlachtet in Massen

… singt ein Chor von Licht und Freude
… fallen Bomben auf ein Haus
… werden Plätzchen in den Ofen geschoben
… zieht ein einsamer Mensch aus dem Dorf hinaus

… leuchten Kinderaugen unterm Tannenbaum
… wird neues Kriegsspielzeug ausprobiert
… umarmen sich traute Menschen in Liebe
…sorgt sich eine Mutter, die ihr Kind verliert

… duftet es kräftig nach Pfefferkuchen
… streitet eine Familie am Weihnachtsbaum
… werden Geschenke für die Armen bereitet
… zerbricht für Soldaten gerade der Weihnachtstraum

… lacht ein Kind aus ganzem Herzen
… werden Geschenke neidisch verglichen
… tanzt man unter sonnigen Palmen
… hat ein Dieb sich ins vornehme Haus geschlichen

.

… tobt ein Schneesturm im Getümmel
und die Engel schau’n herab vom Himmel.
Sie segnen Licht UND Dunkelheit
in dieser menschlichen Weihnachtszeit.

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Dieser Text stammt von Ilona Kästner, einer lieben Weggefährtin, die mir sehr aus der Seele spricht und die Kraft des Herzens wunderbar erklärt. Deshalb habe ich sie um Erlaubnis gebeten, ihre Worte hier veröffentlichen zu dürfen, damit sie möglichst viele Menschen erreichen. Danke von Herzen, liebe Ilona, für diesen wunderbaren Text:

Das Herz ist ein Organ des Fühlens. Fühlen bringt uns in Berührung, in Verbindung mit dem, was in und um uns stattfindet. Wenn wir aus unserem Herzen sprechen, von unserem Herzen aus wahrnehmen und Entscheidungen fällen, dann erspüren wir, was sich richtig oder nicht stimmig anfühlt. Manchmal verstehen wir es nicht, aber wir können es fühlen. Im Unterschied dazu erkennt der Verstand indem er Abstand nimmt. Er kann sich weit in die Vergangenheit und Zukunft ausdehnen und fühlt sich in der Abstraktion und in wiederkehrenden Mustern zu Hause, kann sich dort aber auch verirren. Über das Herz und unser Körperbewusstsein bleiben wir mit dem ewigen Jetzt und unserer inneren Wahrheit, mit unserem Seelenkern verbunden, der uns die Richtung weist. Umso öfter wir aus unserer innersten Wahrheit heraustreten, – um einen Konflikt zu vermeiden, um geliebt zu werden, um es richtig zu machen, den Vorstellungen und Projektionen anderer zu entsprechen… – desto unsensibler machen wir uns gegenüber der Stimme unseres Herzens. Manchmal treiben wir es so weit, dass wir ganz taub werden, nur um den Schmerz nicht zu spüren, der in uns sitzt. Ein Schmerz darüber, dass wir uns von unserer eigenen Wahrheit entfernt haben, dass unser innerster Wesenskern nicht zu seinem freudvollen Ausdruck gefunden hat. Den Weg zurück zum Herzen zu finden heißt nicht nur in Liebe zu sein, Mitgefühl und Verbundenheit zu empfinden. Es heißt auch zum authentischen Ausdruck der eigenen Wahrheit zurückzufinden. Wann halte ich mich wie und warum zurück? Warum mache ich nicht das, was mich mit einer tiefen Freude erfüllt? Wohin zieht es mich wirklich? Was ist für mich vom Grunde meines Herzens von Bedeutung?

Lasst uns wieder zu freien Wesen werden.

Diesem Aufruf schließe ich mich von ganzem Herzen an!

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… und mehr als 1300 Menschen öffnen sich für die Lichtenergien von 9-9-9!

Doch alle zusammen sind wir bestimmt noch viel mehr!? Die Sonne scheint am strahlend-blauen Himmel und auch der Mond ist noch zu sehen. Die Weite der Natur vor meinem Fenster strahlt eine bemerkenswerte Klarheit aus und die Bäume schimmern in herbstlichem Gold. Selbst die Autos auf der vorbeiführenden Straße fahren heute irgendwie ruhiger als sonst. Von Ost nach West ziehen sanfte, weiße Wolkenschleier über das Haus, sie sehen aus wie Flügel:   Zieht da eine Schar Engel vorbei?

Mein Herz fliegt mit und ich fühle mich eingehüllt in liebevolle Wärme und Kraft. Eine Verbundenheit mit dem Herzen der Welt, in dem wir uns alle im Geiste begegnen.  Die gemeinsame geistige Präsenz dehnt sich aus, sie ist überall…

🙂 Sehen wir uns am Brandenburger Tor?

 

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